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Irrelevante Fake-Likes aus dem Ausland bei Facebook verhindern

Nervige Facebook Fake-Likes – wer kennt sie nicht?

Wer auf Facebook Anzeigen schaltet, kennt das Problem mit Sicherheit: Immer öfter kommt es vor, dass Kampagnen viele Likes von Personen aus dem Ausland generieren, und das, obwohl diese in den Targeting-Optionen von Facebook gar nicht ausgewählt wurden. Oftmals handelt es sich bei solchen Likes um Fake-Likes, die für den Werbetreibenden im Prinzip überhaupt keinen Wert haben, da von diesen Personen keine weiteren Interaktionen mit der jeweiligen Unternehmensseite zu erwarten sind. Meist sind diese Gefällt mir-Angaben nur eine Tarnung für Klick-Farmen aus dem Ausland, um den Facebook Algorithmus, der diese normalerweise aussortiert, zu umgehen. Damit wird nicht nur wertvolles Werbebudget für unnötige, weil nutzlose Likes aus dem Fenster geworfen, im schlimmsten Fall sinkt durch die fehlenden Interaktionen der neuen „Fans“ sogar die organische Reichweite der beworbenen Seite und das Unternehmen steht somit schlechter da als vor der Kampagne.

Wie kann verhindert werden, dass eine Kampagne mit Fake-Likes überflutet wird?

Die Lösung liegt in einer genaueren Zielgruppenbestimmung. Darum sollte man nach Möglichkeit von einer „einfachen Beitragsbewerbung“ absehen und die Anzeige stattdessen lieber über den Facebook Werbeanzeigenmanager oder den Power Editor erstellen. Hier kann, ebenso wie im Kampagnenplaner, ein deutlich detaillierteres Targeting vorgenommen werden.

Standort richtig bestimmen

Zunächst sollte darauf geachtet werden, dass bei der Zielgruppe die Sprache „Deutsch“ ausgewählt ist. Weiterhin hilft es, die Anzeige nur an Personen in der Region auszuspielen. Dafür sollten unter der Kategorie „Standort“ nur die für die Anzeige relevanten Orte eingegeben und die Option „Personen, die in diesem Ort leben“ ausgewählt werden. So werden zwar auch Personen ausgeschlossen, die beispielsweise als Touristen vor Ort sind und ebenfalls relevant wären, allerdings trifft diese Einschränkung in erster Linie die Fake-Liker und lohnt sich daher. Die Zielgruppe sollte außerdem möglichst genau definiert werden. Das erfordert zwar etwas mehr Zeit und Aufwand, kann sich aber in Form von relevanteren Likes vielfach bezahlt machen.

Quelle: Screenshots aus dem Facebook Werbeanzeigenmanager https://www.facebook.com/adsmanager

Effektiv: Expats von der Zielgruppe ausschließen

Die wirksamste Methode, um gegen Fake-Likes vorzugehen, ist letztlich das Ausschließen von Personen, die nicht mit der Anzeige erreicht werden sollen. Da die Fake-Liker oftmals angeben, in Deutschland zu leben, während sie sich in Wirklichkeit gar nicht dort aufhalten, geschweige denn überhaupt Deutsch sprechen, sollten die sogenannten „Expats“, also die nicht in ihrem Heimatland lebenden Personen von der Ausspielung der Anzeige ausgeschlossen werden. Glücklicherweise kann Facebook nämlich feststellen, ob der angegebene Standort mit dem tatsächlichen Standort einer Person übereinstimmt und filtert dementsprechend diese unerwünschten Fans heraus.

Quelle: Screenshot aus dem Facebook Werbeanzeigenmanager https://www.facebook.com/adsmanager

Mit diesen Methoden sollten der Facebook-Seite also die meisten irrelevanten Likes erspart bleiben. Damit bleibt dann auch wieder genügend Budget, um die tatsächlich interessierten Personen anzusprechen 🙂

Veröffentlicht am 5. Juli 2018

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Julia Sklena

Content Manager

Mein Motto: "Content Marketing is like a first date. If all you do is talk about yourself, there won´t be a second date." (David Beebe)